Dr. med. Karl Biedermann
Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie
Seestrasse 126, 8810 Horgen
Telefon 044 728 80 70

Sprunggelenk und Fuss

Das obere Sprunggelenk funktioniert wie ein Scharnier, es ermöglicht das Hochziehen und Hinunterstrecken des Fusses.Die kräftigen Aussen- und Innenbändern geben dem Sprunggelenk die nötige Stabilität. Bei Sport- oder anderen Unfällen kommt es häufig zu Verletzungen dieser wichtigen Bandstrukturen.

Bänder und Sehnen

Die Bänder verbinden die Knochen miteinander und wirken durch ihr festes Bindegewebe stabilisierend auf die Gelenke. Fast alle Gelenke des menschlichen Körpers verfügen über diese Sicherung. Die Bänder des Sprunggelenks sind stark beansprucht und somit auch verletzungsgefährdet.  Auch die Sehnen, die für die Verbindung zwischen Knochen und Muskeln sorgen, wirken stabilisierend. Am Sprunggelenk sind dies die Peronealsehnen. Diese spielen bei der Stabilisierung des Sprungelenks eine entscheidende Rolle.

Bänderriss bei Laufsportlern

Das Risiko für einen Bänderriss am Fuss ist bei Laufsportlern recht hoch. Bei Uebermüdung oder beim Laufen in der Dämmerung auf unebenem Gelände treten Sprunggelenksverletzungen häufig auf.  

Bildgebung schafft Klarheit

Ein Bänderriss entsteht durch starke Scherkräfte, meist bei einem plötzlichen Misstritt. Es kommt zu starken, einschiessenden Schmerzen und das Gelenk schwillt an.

Eine ärztliche Abklärung ist angezeigt: Nach der körperlichen Untersuchung wird ein Röntgenbild angefertigt um eine Fraktur auszuschliessen. Allenfalls ist zusätzlich eine MRI-Untersuchung zur Beurteilung der Bandstrukturen und des Gelenkknorpels notwendig.

Ihr behandelnder Arzt

"Bei Bänderrissen am Sprunggelenk kann häufig konservativ mit Ruhigstellung und anschliessend stabilisierender Physiotherapie behandelt werden.

Bei Knorpelverletzungen, eingeschlagenen Bandstrukturen  oder bei einer chronischen Instabilität ist aber ein operativer Eingriff angezeigt". 

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