Dr. med. Karl Biedermann
Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie
Seestrasse 126, 8810 Horgen
Telefon 044 728 80 70

Handgelenk und Hand

In unserer Praxis für Gelenkchirurgie kümmern wir uns auch um Erkrankungen am Handgelenk und an der Hand. 

Hand: Wichtigstes Körperwerkzeug

Die Hand ist sozusagen das wichtigste körpereigene Werkzeug des Menschen und ist den verschiedensten Belastungen ausgesetzt. Daher gilt es, die Warnzeichen bei Verletzungen oder Erkrankungen zu erkennen und sich bei Problemen behandeln zu lassen, damit dieses wichtige "Werkzeug" auch weiterhin einsatzbereit bleibt.

Ganglion ist häufig

Zu den häufigen Erkrankungen, die das Handgelenk betreffen, zählt das Ganglion, eine gutartige Ausstülpung bzw. Neubildung. Die Gelenk-Kapsel oder die Sehnenscheide verformt sich und eine Zyste entsteht, die sich mit Flüssigkeit füllt. Ein solches Ganglion bildet sich zumeist auf dem Rücken des Handgelenks und kann einen Durchmesser von 5 bis 15 mm haben. Üblicherweise entsteht ein Ganglion durch Unfallfolgen oder es ist eine Abnutzungserscheinung.

Durch Punktierung und ggf. zusätzlichen Cortison-Spritzen kann es beseitigt werden. Rezidive, d. h. ein Widerauftreten des Ganglions ist aber häufig. In diesem Fall muss ein Ganglion chirurgisch entfernt werden. 

Schnellender Finger

Eine weitere unangenehme Erkrankung der Hand ist der sogenannte „schnellende Finger“. An den Beugesehnen, Sehnenscheiden und Ringbändern eines Fingers können durch eine Entzündung Verdickungen entstehen, die dazu führen, dass der Finger sich nicht mehr normal beugen und strecken lässt. Dies führt zu einem schmerzhaften Schnapp-Phänomen, das als schnellender Finger bezeichnet wird.

Die Sehnenentzündungen und die damit verbundenen lokalen Verdickungen entstehen beispielsweise durch Systemerkrankungen wie Arthritis oder Diabetes. Als Therapie empfehlen wir abhängig von der Art der Beschwerden Cortison-Spritzen, die direkt auf die Entzündung einwirken. Falls diese Behandlung nicht ausreicht, wird durch einen kleinen chirurgischen Eingriff das Ringband gespaltet. Die Sehne bekommt wieder ausreichend Platz und der Finger lässt sich normal bewegen. Dies ist auch notwendig, damit die Sehne nicht verklebt.

Carpaltunnel-Syndrom

Das Carpaltunnelsyndrom wird verursacht durch eine Einengung des sog. Medianus-Nerven. Symptome sind ein störendes  Einschlafgefühl der mittleren Finger, häufig während der Nacht. Durch Schütteln der Hand können die Symptome vorübergehend gebessert werden.

Wenn Sie unsere Praxis früh genug aufsuchen und die Beschwerden noch im Anfangsstadium sind, reicht häufig eine vier- bis sechswöchige Schienenbehandlung aus, die das Handgelenk schont. Kombiniert mit entzündungshemmenden Medikamenten klingen die Beschwerden zumeist ab. Wenn der Medianus-Nerv jedoch zu stark eingeengt ist, muss eine operative Entlastung des Medianusnervs durchgeführt werden.

Das Daumensattelgelenk wird gerade bei Frauen bei der Hausarbeit häufigen und starken Belastungen ausgesetzt. Diese führen zur Abnutzung und damit auch zur Arthrose, da der Knorpel des Gelenks abgerieben wird. Dies führt zu starken Schmerzen in diesem Gelenk.  Um beim Greifen und bei Drehungen diese Schmerzen zu verringern legen wir primär eine Daumenschiene an, um das Gelenk ruhigzustellen. Bei anhaltenden Beschwerden muss aber ein operativer Eingriff, eine sog. Interpositionsarthroplastik durchgeführt werden. Dabei wird eine körpereigene Sehne der Hand als "Puffer" eingesetzt womit eine gute Schmerzbefreiung und  Funktion erreicht werden kann.

Therapie & Operation

Dr. med. Karl Biedermann ist Spezialist in Gelenkchirurgie und behandelt auch Beschwerden rund um Hand und Handgelenk.

Hohe Belastung

Im Alltag ist das Handgelenk wahrscheinlich das wichtigste Gelenk überhaupt. Es ist nicht nur in vielen handwerklichen Berufen, sondern auch beim Sport hoher Belastung ausgesetzt und deshalb verletzungsgefährdet. Zudem werden hohe Anforderungen an die Feinmotorik gestellt. 

Kontakt und Information >