Wirbelsäule

Über 75% der Bevölkerung ist im Laufe des Lebens wegen Wirbelsäulenproblemen in Behandlung. Eines der häufigsten Wirbelsäulenprobleme ist der sog. Bandscheibenvorfall.

Die Bandscheibe unterliegt ab dem 20. Altersjahr einem Abnutzungsprozess. Dadurch kann es zu Rissen im Faserring der Bandscheibe kommen.

Das Bandscheibengewebe tritt dann in den Rückenmarkskanal aus und führt zu den typischen ins Bein ausstrahlenden Schmerzen (=Ischiasschmerz).In den meisten Fällen ist aber primär keine Operation notwendig. Schmerzmittel und Physiotherapie sowie aktive Behandlungsmassnahmen sind wichtig.

Mehr als 80 % der Vorfälle lassen sich ohne Operation behandeln. Bei den restlichen 20 % sind weitere Abklärungen und allenfalls die operative Entfernung des störenden Bandscheibenvorfalles nötig. Dies geschieht heute meist mittels minimal-invasiver Operationstechnik.

 

 

Enger Spinalkanal

Die Verengung Rückenmarkskanals kommt durch Abnützungen der Bandscheiben und einer Verdichtung des gelben Bandes zustande. Ein Gleiten des Wirbels nach hinten kann ebenfalls zur Einengung des Wirbelkanales führen.

Die störenden Strukturen können heute auf elegante Weise durch kleine Schnitte entfernt werden. Ist wieder genug Platz im Rückenkanal vorhanden erholen sich die befreiten Nerven und die Symptome wie Schmerzen und Beinschwäche bilden sich zurück.

 

 

 

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