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Neue biologische Methode bei Sehnenentzündungen

Entzündungen im Bereiche der Sehnenansäzte sind häufig. Diese entstehen meist durch eine Fehl- und Überbelastung. Bekannte Sehnenansatzentzündungen sind der Tennis- und Golferellbogen. Am Kniegelenk kommt es bei Belastungen zu Entzündungen des Patellarsehnenansatzes (Jumper`s Knee). An der Ferse treten bei Entzündungen des Fusslängsbandes (Plantaraponeurose) Schmerzen bei jedem Schritt auf. Auch die Achillessehne kann durch übermässige oder falsche Belastung hartnäckige Beschwerden machen.

All diese Beschwerden werden durch Sehnenentzündungen verursacht.

Bisher wurden derartige Sehnenansatzprobleme mittels Ruhigstellung und örtlicher Cortisoninjektion behandelt.

Da Cortison auch unerwünschte Nebenwirkungen wie eine Schädigung des Sehnengewebes und störende Allgemeinreaktionen hervorrufen kann ist die Behandlung mit Cortison nicht unumstritten.

Eine neue Behandlungsmethode chronischer Sehnenentzündungen (Tendinitiden) kommt aus den USA:
Dabei wird anstelle des Cortison körpereigenes Plasma im Bereiche der entzündeten Sehnenansätze gespritzt. Dieses Plasma wird durch Blutentnahme am Patienten und Zentrifugieren des Blutes in einem Spezialbehälter einfach und rasch hergestellt. Die Behandlung kann gegebenenfalls wiederholt werden.

Neue Untersuchungen zeigten, dass über 80% der Patienten nach 6 Monaten beschwerdefrei sind.

Fazit: Mit dieser neuen Methode kann mit körpereigenem Serum, also biologisch behandelt werden. Die Behandlung ist effektiver als die herkömmliche Therapie mittels Cortison.
Nebenwirkungen sind selten.